Die wertvolle Medizin des Waldes

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Die Biophilia-Hypothese
Biophilia nennt man die These, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, mit der Natur in Verbindung zu treten. Dieses Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "Liebe zum Leben und der lebendigen Welt". Bekannt wurde es duch den amerikanischen Biologen E:O. Wilson. Seiner Meinung nach verspüren wir Menschen, da wir uns in stetigem Kontakt mit der Umgebung entwickelt haben, das biologische Bedürfnis, uns mit ihr zu verbinden. 

  • Wir lieben die Natur, weil wir gelernt haben, Dinge zu lieben, die uns beim Überleben helfen.
  • In der Natur fühlen wir uns wohl, weil wir den größten Teil unserer Zeit auf der Erde in ihr verbracht haben. 
  • Wir sind genetisch darauf programmiert, die Natur zu lieben. Sie ist in unseren Genen verankert.
  • Diese Verbindung ist essentiell für unsere Gesundheit. 
  • Der Kontakt zur Natur beeinflusst unser Wohlbefinden genauso positiv wie regelmäßige Bewegung und gesund Ernährung. 
  • "Unsere Existenz hängt von dieser Neigung ab, unser Geist entfaltet sich aus ihr, Hoffnungen entsteigen ihrem Strom", schrieb Wilson. Wir sind darauf programmiert, uns mit der Welt und der Natur zu verbinden - und profitieren davon, es zu tun, während unsere Gesundheit leidet, wenn wir ihr entfremdet sind. 

Dr. Qing Li, aus dem Buch: Die wertvolle Medizin des Waldes